Malerisches Elbsandsteingebirge

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Es erstreckt sich über 700 km² und erreicht Höhen bis 723 Meter über NN. Der deutsche Teil wird im Allgemeinen als Sächsische Schweiz, der tschechische als Böhmische Schweiz bezeichnet.

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Charakteristisch sind die wie riesige Bauklötze übereinander gestapelten Felsformationen. Dadurch entstand ein außerordentlicher Formenreichtum auf engstem Raum. Einmalig unter den mitteleuropäischen Mittelgebirgen ist der ökologisch bedeutsame ständige Wechsel von Ebenen, Schluchten, Tafelbergen und Felsrevieren mit erhalten gebliebenen geschlossenen Waldbereichen.

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Die beiden bekanntesten Tafelberge sind Königsstein und Lilienstein. Ersterer mit der gleichnamigen Festung bebaut – der andere macht mit seiner flachen tellerähnlichen Hochebene seinem Namen alle Ehre.

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Das Elbsandsteingebirge ist außerdem eines der spektakulärsten Wandergebiete Europas. Etwa 1200 Kilometer markierter Wanderwege führen durch üppig grüne Wälder und mystische Täler, über luftige Höhen und vorbei an bizarren Felsformationen zu immer neuen, atemberaubenden Panoramen. Der bekannteste der Wanderwege ist der sogenannte Malerweg.

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Am unbeschwertesten kommt man in den Genuss dieser Natur, wenn man mit dem Schiff auf der Elbe an den Felsen vorbei gondelt. Aber auch das Basteigebiet ist touristisch sehr erschlossen. Hier kommen täglich mehrere Reisebusse an. Der Besucher muss nur etwa 10 bis 15 min. Fußweg bewältigen, um zur Basteibrücke zu kommen. Dahinter schließt sich die Felsenburg Rathen an. Auch für Familien mit Kindern ist dieser Ausflug sehr empfehlenswert.



Ein Kommentar

  1. Da ich selbst gerade im Elbsandsteingebirge war, fallen einem natürlich Deine Bilder sofort auf, zumal das Menschenwerk in der Natur ja an der Bastei geradezu eine romantische Einheit eingeht (vgl. Caspar David-Friedrich).
    Schau Dir doch mal meine Bilder auf
    http://ustra-fotografie.de/reisen/saechsische-schweiz-2017/ an.
    VG Udo

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